K. O. Götz
K. O. Götz gehört seit den 50er Jahren zu den führenden Malern des Informel in Deutschland. Seine kraftvollen Arbeiten verleihen der Malfläche einen vitalen Rhythmus, der den körperlichen Einsatz des Malers beim Entstehen seiner Werke spüren läßt.
Leben
1914 geboren in Aachen
1932 Studium an der Kunstgewerbeschule Aachen
1933 erste abstrakte Arbeiten
1933-1945 Mal- und Ausstellungsverbot durch die Nationalsozialisten,
malt aber trotzdem weiter
1949 Mitglied der 1948 in Paris gegründeten Künstlergruppe CoBrA
1952 Gründungsmitglied der Künstlergruppe "Quadriga", einer der ersten avantgar-
distischen Künstlergruppen Deutschlands nach dem 2. Weltkrieg
1958 Teilnahme an der Biennale in Venedig
1959 Teilnahme an der documenta II in Kassel
1959-1979 Professur an der Kunstakademie Düsseldorf, zu seinen Schülern zählen u. a.
Gerhard Richter, Gotthard Graubner und Sigmar Polke
1997 Gründung der "K.O.Götz und Rissa-Stiftung"


