MEISSEN profitiert von der Euro-Krise

MEISSEN profitiert von der Euro-Krise

25. Mai 2010

Im Vergleich zum Vorjahr verzeichnet die Manufaktur MEISSEN® in den ersten fünf Monaten des Jahres 2010 in Deutschland einen Zuwachs in Höhe von fast 30% in den eigenen Boutiquen. Insbesondere in den letzten Wochen hat sich das Wachstum spürbar gesteigert.

Dr. Christian Kurtzke, Vorsitzender der Geschäftsführung, führt den Erfolg im Heimatmarkt zum Einen auf die erfolgte Neuausrichtung des Traditionsunternehmens zurück und unterstreicht hierbei insbesondere den Erfolg der jüngsten Innovationen im Bereich der Tisch- und Tafelkultur (Espresso- und Sushi-Geschenkarrangements).

Darüber hinaus profitiert die Manufaktur deutlich von der Verunsicherung in der Eurokrise. "Die Bürger entdecken zunehmend MEISSENer Porzellan als Alternative zu konventionellen Wertsicherungs- und Anlageformen." Hierbei überzeugt vor allem die nachhaltige Wertsteigerung, die MEISSEN® in 300 Jahren Firmengeschichte bislang realisieren konnte. "Insbesondere unsere limitierten Kunstwerke werden derzeit in unseren Boutiquen nachgefragt." Die Kunden lassen sich ausführlich über Limitierungshöhen und die kunsthandwerklichen Besonderheiten eines jeden Stücks beraten, denn dies sind Kriterien, die entscheidend die Werthaltigkeit und somit auch das Wertsteigerungspotenzial bestimmen.

Die Kaminuhr "Chronos 300" aus der aktuellen Jubiläumskollektion der Manufaktur MEISSEN® beispielsweise, die Anfang des Jahres in einer Limitierungshöhe von 10 Stück vorgestellt wurde, war trotz eines Kaufpreises von 100.000 Euro sofort ausverkauft. Für das letztgehandelte Stück wurde bereits 130.000 Euro gezahlt, was einer Wertsteigerung von 30% in wenigen Wochen entspricht. Die Manufaktur hat jetzt bekannt gegeben, das ein einziges Exemplar bislang zurückbehalten wurde, das bis Ende des Jubiläumsjahres versteigert werden soll. Der Geschäftsführer rechnet mit einer Wertsteigerung von über 50% innerhalb des Jahres für diese besondere Edition.

Das hohe Wertsteigerungspotenzial der MEISSENER Kunstwerke bestätigt auch eine Studie aus Chefinfo-Finanzen-Spezial, vom Oktober 2008. Dort rangiert im Anlageranking MEISSENER Porzellan auf Platz 2, mit einem durchschnittlichen jährlichen Wachstum von 13,3 %  - noch vor Gold, Aktien und Immobilien.

Der bekannte Österreichische Sammler und Porzellanexperte Kommerzienrat Otto Schober bekräftigt diesen Trend: "Bei MEISSENER Porzellan sind Wertsteigerungen vom bis zum 20-fachen des Ursprungspreises fast normal". Seit Jahren notieren Kunstwerke der Manufaktur MEISSEN® am oberen Ende der Preisskala bei internationalen Auktionen.

 

Höchstpreise, die MEISSENer Kunstwerke auf Auktionen erzielen konnten:

 

    * 2002 investierte das Getty Museum bei Christie's umgerechnet etwa 1,3 Mio. Euro für eine Kaendler-Figur.

 

    * MEISSEN-Rekord im Juni 2005, als bei Christie's in Paris ein um 1730 von dem genialen Modellmeister J.J. Kaendler modelliertes Reiherpaar, das 1730 im Auftrag Augusts des Starken in Lebensgröße entstand, für 5,6 Mio. Euro versteigert wurde.

 

    * Ein europäischer Privatsammler investierte im Dezember 2006 im selben Auktionshaus 2,8 Mio. Pfund (4,2 Mio. Euro) für ein Löwenpaar, das der Kaendler-Vorgänger J.G. Kirchner wie die obigen "Großen Tiere" für das Japanische Palais in Dresden geschaffen hatte.

 

    * Die Höchstmarke von etwa 650.000 Euro bei Figurenporzellan wurde im Dezember 2007 bei Christie's für den "Grüßenden Harlekin" aus der Serie der Kaendler'schen MEISSEN® Commedia-dell'Arte-Figuren gesetzt.

 

    * Netto 110 000 Euro erlöste im selben Jahr der "Tanzende Mezzetin".

 

    * Im Mai 2008 wurde Kaendlers Figurengruppe "Der Herzdosenkauf" für netto 86 000 Euro zugeschlagen.