Wirtschaftsminister Brüderle besucht Porzellan-Manufaktur Meissen

Wirtschaftsminister Brüderle besucht Porzellan-Manufaktur Meissen

10. November 2010
Die Porzellan-Manufaktur Meissen sieht sich mit ihrer neuen Strategie wieder im Aufwind. Während der Markt insgesamt weiter schrumpfe, habe das Unternehmen in diesem Jahr bislang ein Wachstum um 30 Prozent in Deutschland verbucht, sagte Geschäftsführer Christian Kurtzke am Montag bei einem Besuch von Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) in Meißen. Damit liege man deutlich über dem, was als Ziel für das laufende Jahr formuliert worden sei, betonte er. „Meissen ist ganz klar auf Erfolgskurs." Diese Entwicklung müsse nun dauerhaft gesichert werdenBrüderle lobte die Manufaktur als Botschafter Sachsens und damit auch ganz Deutschlands. Es sei eindrucksvoll, mit welchem Mut das Unternehmen seine Philosophie umsetze, betonte er bei seinem rund einstündigen Besuch in der Schauwerkstatt.

Um das Unternehmen wieder auf Kurs zu bringen, war im Sommer rund ein Viertel der Stellen gestrichen worden. Außerdem hat Kurtzke das Sortiment erweitert und auf Basis der bis zu 300 Jahre alten Formen und Modelle neue, modernere Produktlinien entwickeln lassen. „Es geht um den Wandel vom behüteten Staatsbetrieb zum international wettbewerbsfähigen Wirtschaftsunternehmen, erklärte er dem Minister. Ziel sei, den Umsatz innerhalb von zehn bis zwölf Jahren zu verdoppeln.