Schwanenservice
Es ist das eindrucksvolle Zeugnis einer vergangenen, glanzvollen Epoche, das Opus Magnum deutscher Barockkunst: das „Schwanenservice“ von Johann Joachim Kaendler. 1737 von Heinrich Graf von Brühl in Auftrag gegeben – seinerzeit Premierminister unter August III. und späterer Oberdirektor der Königlichen Porzellanmanufaktur – dauert es fünf Jahre bis das Jahrhundertservice vollendet ist. Niemals zuvor war ein Ensemble in diesem Umfang und mit einem solchen opulenten Reichtum an plastischer Gestaltung geschaffen worden. So umfasst das für einhundert Personen konzipierte Service ursprünglich mehr als 2.200 Einzelteile. Für das namensgebende Relief eines durch Schilf schwimmenden Schwanenpaares lässt sich Kaendler von Zeichnungen und Kupferstichen aus grafischen Sammlungen der nahegelegenen Haupt- und Residenzstadt Dresden inspirieren. Noch immer von Hand in der Meissener Manufaktur geformt und bemalt, holt dieses einzigartige Service vom Hofe August III. barocke Tafel- und Festkultur ins Heute – ganz in der Tradition von MEISSEN.
„Das ‚Schwanenservice‘ von MEISSEN holt barocke Tafel- und Festkultur ins Jetzt – Ein Teil der illustren Tradition der ältesten Porzellanmanufaktur Europas.“
Historie
Zentrales Motiv des umfangreichen „Schwanenservice“ ist das bewegte Wasser als Sinnbild der ewig währenden Lebensquelle. Die Oberfläche aller Einzelteile ist mit einem feinen, detailreich ausgearbeiteten Wellen-Relief versehen, das die Plastizität des hochwertigen Meissener Porzellans betont.
  • Weiß
    Noch heute von Hand ausgearbeitet, zeugen die barocken Reliefs des fast 300 Jahre alten „Schwanenservice“ von außerordentlichem Handwerk und von der Qualität Meissener Porzellans. Ein Detailreichtum, der bei dieser puristisch weißen Variante bewusst in den Fokus gerückt wird. An das namensgebende Schwanenpaar anknüpfend, stellt jedes Einzelteil des Service eine motivische Variation aus der Mythologie dar. Die reliefierten Konturen brechen das Licht dabei auf eingängige Art und lassen die filigran ausgearbeiteten Figuren im charakteristischen Schimmer des Porzellans beinahe transparent erscheinen.
  • Indische Blumenzweige
    Die „Indischen Blumenzweige“ gehören zu den beliebtesten Dekoren der Manufaktur Meissen. Sie sind der „indianischen“ Malerei nach ostasiatischen Vorbildern nachempfunden und stecken voller Symbolkraft. Als Zeichen der Reinheit und Erleuchtung nimmt der Lotus in ihr eine besondere Stellung ein. Aus schlammigem Grund gewachsen, erstrahlt er rein und unbefleckt in voller Blüte – ein Sinnbild, dessen metaphorischer Gehalt ebenso auf das Meissener Porzellan übertragen werden könnte. Für die Porzellanmaler der Manufaktur stellt die Staffage der filigranen Blüten auf dem reliefierten Scherben eine besondere Herausforderung dar, die eine sehr akkurate Pinselführung erfordert. Abgeschlossen wird der Dekorationsprozess schließlich von spezialisierten Goldmalern, welche die Konturen des Service mit einem hochkarätigen Echtgoldrand versehen.
Kampagnen
  • 01
    New Splendour
    Die Kollektion „New Splendour“ umfasst drei Prunkschalen, einen Leuchter sowie eine Dose - Drei neu aufgelegte historische Formen, die mit großflächigen Blatt- und Blütenmotiven ausgestattet wurden.
  • 02
    Chris Antemann
    Barocke Figurenensemble, gespickt mit satirischen Bezügen und spitzfindigen Details – Chris Antemann schafft exklusiv für MEISSEN eine umfangreiche Kollektion limitierter Kunstwerke.