Die neue Chris Antemann Kollektion
  • Die renommierte Gegenwartskünstlerin Chris Antemann fasziniert der Werkstoff Porzellan seit geraumer Zeit. Eine Leidenschaft, die in zahlreichen Kollaborationen mit MEISSEN kreative Früchte trägt. Die neueste Edition eindrucksvoller Werke bringt ihre tiefgreifende Kenntnis und Recherche des Meissener Porzellans zum Ausdruck – ebenso wie ihre Fähigkeit dem Hedonismus des 18. Jahrhunderts – mit dem alles begann – zeitgenössischen Ausdruck zu verleihen. Antemann ist eine Künstlerin, die ihre Hausaufgaben macht: schon der kleinste Plausch mit der gesprächigen Amerikanerin offenbart ihre tiefgreifende Kenntnis der Geschichte der Manufaktur Meissen und deren Einfluss auf die europäische Tafelkultur, die sie fortwährend fasziniert und ihre Arbeiten vorantreibt.
„Der Gründer Meissens, August der Starke, sprach von einer “maladie de porcelaine” – einer Sucht nach Porzellan.“
  • Das “Sammlerstück” zeigt ein Paar mit gleichen Hüten auf Transportkisten sitzend und gleiche Vasen haltend. “Es drängt sich die Vermutung auf, dass es sich um ein Gespann handelt, das durch ihre Sammelleidenschaft für Porzellan zusammengebracht wurde.“ Wohingegen „Raubgut“ eine Anspielung auf die Piratentradition ist, Schätze ohne Rücksicht auf Verluste zu plündern. „Diese Figur ist stolz darauf, die größten Porzellanvasen ergattert zu haben und hält ihr Raubgut so als handele es sich um zwei hübsche Damen.“ August? Vielleicht. „Sturm“ und „Blinder Passagier“ zeigen Antemanns berühmten weiblichen Protagonistinnen: eine, die eine stürmische Seereise überstanden zu haben scheint, während das Zimmermädchen sich versteckt, um dem Fahrgeld auszuweichen. Und so wie der Hafen Schiffen auf stürmischer See einen geschützten Ort bietet, hütet auch die „Hafen“ Figur ihre Vase, die mit einem auf ruhiger See segelnden Schiff dekoriert ist.