Rokneddin Haerizadeh

Rokneddin Haerizadeh

Rokneddin Haerizadeh

„Porzellan weckt Erinnerungen und Nostalgie. jede Arbeit erzählt eine Geschichte. Die Arbeit mit Porzellan fühlte sich an wie ein Dialog mit der Vergangenheit.“

Rokneddin Haerizadeh, geboren 1978 in Teheran, Iran, lebt und arbeitet im Exil in Dubai und gehöret mit seinem Bruder Ramin zu den international meistgefeierten Shootingstars unter den Malern aus dem Mittleren Osten – außer im Iran selbst.

Sie wurden zu einer Zeit starker Umwälzungen, der Revolution und der Machtübernahme des Ayatollah Khomeini, im Iran geboren. Die drastischen Veränderungen in ihrem Heimatland und die daraus resultierenden Konsequenzen für das tägliche Leben haben Rokneddin und Ramin nachhaltig geprägt. Gleichzeitig aber sind sie auch geprägt von der jahrtausende alten persischen Kultur.

Rokneddin , der schon als Kind zu malen begann und früh von dem gefeierten iranischen Künstler Ahmad Amin Nazar unterrichtet wurde, greift in vielen seiner Arbeiten auf Figuren und Elemente aus der klassischen persischen Dichtung zurück und vermischt sie mit Szenen aus den aktuellen Geschehnissen. Seine expressiven Werke sind von vielschichtiger Bedeutung. Scheinbar erzählen sie eine schöne Geschichte. Doch auf subtile Weise richten sie sich gegen Freiheitsbeschneidungen und Rechtsverletzungen, gegen Heuchelei und Bigotterie.