Aufglasurmalerei

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Indische MalereiDie ältesten Meissener Dekore sind die sogenannten „Indischen“ bzw. „Indianischen“ nach ostasiatischen Vorbildern. Über die Handelsniederlassungen der Ostindischen Kompanie (V.O.C.) in China und Japan gelangte das Porzellan nach Europa und erregte hier Erstaunen und Bewunderung. Die ostasiatischen Vorbilder dienten den Malern der Meissener Manufaktur als Quelle der Inspiration. Florale Motive wie Pflaumen-, Pfirsich-, Lotosblüten oder Chrysanthemen, die strenge Ornamentik von Gitterwerk oder in sich verschlungenen Linien erfuhren durch die Meissener Maler eine ganz eigene Interpretation.
Doch auch die Drachenmalerei gehört zu den traditionsreichen Dekoren der Manufaktur und greift ostasiatische Symbolwelten auf. Mit ihren kraftvollen Linien und leuchtenden Farben zählt sie bis heute zu den charakteristischen Motiven Meissener Porzellankunst.
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GoldmalereiVon Beginn an hielten die Meissener Maler die Schönheit von Blumen auf Porzellan fest. Anfangs in Form der „trockenen Blumenmalerei“ nach Kupferstichen, zierten sie später als sogenannte „Manierblumen“ Gefäße und Service. Seit dem 19. Jahrhundert eroberte schließlich der „naturalistische“ Malstil das Porzellan. Auch heute entstehen immer neue Interpretationen zeitgenössischer Meissener Blumenmalerei wie das Dekor „Giant Bloom“ veranschaulicht.
Spezialrichtungen wie Frucht-, Tier-, oder Landschafts- und Figurenmalerei erfordern nach der regulären Ausbildung nochmals eine Qualifikation. Nur wenige Meistermaler beherrschen diese Genres. Die Krönung der malerischen Dekoration ist oft die Goldmalerei. Edelmetalldekorationen, zu denen auch Platinmalerei zählt, reichen von der fadendünnen Einfassung über reich verzierte Goldkanten und Ornamenten bis zu großflächigen Vergoldungen.