Über die Manufaktur
Die Porzellanmanufaktur Meissen steht seit ihrer Gründung 1710 für höchste Porzellanqualität und außerordentliche Handwerkskunst. Dessen geschichtsträchtiges Signet, die blauen Gekreuzten Schwerter, steht weltweit für diese Attribute ein. Die Qualität Meissener Porzellans beginnt im manufaktureigenen Bergwerk unweit von Meißen, in dem tagtäglich reinstes Kaolin abgebaut wird. Die weiße Tonerde ist der Schlüssel zu der signifikanten Strahlkraft Meissener Porzellans. Die richtige Mischung des Kaolins mit einheimischem Feldspat und Quarz wurde in Meißen in über 300 Jahren verfeinert und wird bis heute von Hand hergestellt. In der Kreation der Porzellane ist das Begehen neuer innovativer Wege ebenso in der Tradition der Manufaktur verankert, wie das sich stete Besinnen auf das eigene reiche Erbe. Dafür kann MEISSEN aus dem weltweit größten und ältesten Bestand an Gipsformen, historischen Modellen und Vorlagen schöpfen, die unter anderem zur Reproduktion für nahezu alle Formen genutzt werden können, die je in der Manufaktur geschaffen wurden. Im Farblabor der Manufaktur werden indes beständig neue Farben entwickelt. 10.000 Farbrezepturen werden hier mittlerweile streng gehütet, mittels derer es gelingt, jede Nuance Meissener Porzellanfarben originalgetreu aufzubereiten. In Verbindung mit einer bis heute erhaltenen einzigartigen Handwerkskunst entstehen im Meißener Triebischtal filigrane Figuren, großformatige Plastiken und Skulpturen, erlesene Service bis hin zu unikale Kunstwerke von besonderer Werthaltigkeit, die den höchsten Ansprüchen an Exklusivität und Individualität gerecht werden.
  • Tradition
    Bereits im 13. Jahrhundert gilt Porzellan an den europäischen Fürstenhöfen als höchstbegehrtes Gut und wird zu horrenden Preisen aus China importiert. In Europa versucht man sich ab Anfang des 18. Jahrhunderts mit der Herstellung des „Weißen Goldes“, was unter der Führung des Hofalchimisten Johann Friedrich Böttger 1708 in Meißen gelingt. Dieser Mythos, der damals beginnt und 1710 mit der Gründung der Manufaktur durch August den Starken, Kurfürst von Sachsen, besiegelt wird, erfindet sich bis heute immer wieder neu. In konsequenter Rückbesinnung auf kunsthandwerkliche Traditionen, kombiniert mit der Innovationskraft der Gegenwart. Jedes Meissener Porzellan vereint Historie und Gegenwart und ist Ausdruck des meisterlichen Könnens und reichen Erfahrungsschatzes der Kunsthandwerker der Manufaktur.
  • Qualität
    Seit 300 Jahren fertigt MEISSEN in nur einer Produktionsstätte weltweit feinstes Porzellan in aufwändiger Handarbeit. Zunächst in der Meißener Albrechtsburg, seit Beginn der 1860er in den Werkstätten im Meißener Triebischtal. Hier entstehen Porzellane von höchster Reinheit, nach einem kompromisslosen Qualitätsanspruch. Die handbemalten Dekore zeugen von äußerster Akkuratesse. Die Qualität des Porzellans beginnt im manufaktureigenen Bergwerk, in dem täglich reinstes Kaolin abgebaut wird. In einem monatelangen Veredelungsprozess wird hieraus unter Zutun von Quarz und Feldspat die rohe Porzellanmasse, unter ständiger Überwachung hergestellt. Doch erst durch den Menschen gewinnt diese Form und Farbe. Mehr als drei Jahre dauert die Ausbildung der Maler und Bossierer im eigenen Haus. Bis zur Meisterschaft braucht es noch viele weitere Jahre des Lernens. Wenn heute ein Objekt aus der Kollektion „Limitierte Meisterwerke“ in monatelanger Handarbeit geschaffen wird, ist dies das Ergebnis jahrzehntelanger Erfahrung.
Philosophie
Jedes Stück Meissener Porzellan nimmt seinen Anfang im manufaktureigenen Formenarchiv: dem größten und weltweit ältesten Bestand an Modellformen. So wird jede Kreation von heute gleichsam zu einer modernen Interpretation europäischer Kunst- und Kulturgeschichte.