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Exklusiv-Kollektion Großplastik Pfau
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Art-Nr.: 000080-76M04-1
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beschreibung
Die Großplastik "Pfau, radschlagend" aus Meissener Porzellan zählt zu den bedeutendsten Schöpfungen der europäischen Porzellankunst. Sie basiert auf einem Modell des Meissener Modelleurs Johann Joachim Kaendler (1706-1775), dessen naturgetreue Tierdarstellungen bis heute als Höhepunkte der Porzellanplastik gelten. Mit seinem prachtvoll aufgefächerten Rad, der eleganten Haltung und der außergewöhnlichen Detailfülle vereint dieser Pfau künstlerische Ausdruckskraft und höchste handwerkliche Vollendung.
Die Entstehung solcher Tierplastiken ist eng mit den Plänen Augusts des Starken verbunden. Für das ab 1725 zum Japanischen Palais umgestaltete Holländische Palais in Dresden plante der Gründer der Meissener Porzellanmanufaktur eine einzigartige Menagerie aus Porzellan. Eine Bestellliste aus dem Jahr 1733 verzeichnet mehrere hundert Tiere und Vögel verschiedener Arten, die den Reichtum der Natur und die Leistungsfähigkeit der ersten Porzellanmanufaktur Europas veranschaulichen sollten. Auch dieser Pfau war für das Ensemble vorgesehen.
Die Herstellung einer Großplastik wie dieser stellt bis heute höchste Anforderungen an die Manufakturisten. Der Pfau besteht aus nahezu 40 einzeln modellierten Teilen, die von erfahrenen Bossierern mit größter Präzision zusammengesetzt werden. Aufgrund der Größe und Komplexität arbeiten stets zwei Spezialisten gleichzeitig, um Körper, Kopf und Federkleid exakt aufeinander abzustimmen. Während des mehrwöchigen Arbeitsprozesses muss das Porzellan sorgfältig feucht gehalten werden, um Verformungen oder Risse zu vermeiden. Nach einer weiteren Trocknungsphase wird die Figur bei Temperaturen von bis zu 1.400 °C gebrannt.
Jede Großplastik ist ein eindrucksvolles Zeugnis der Kunstfertigkeit und des handwerklichen Könnens der Meissener Porzellanmanufaktur. Bis heute hat sie nichts von ihrer Faszination verloren.
Die Entstehung solcher Tierplastiken ist eng mit den Plänen Augusts des Starken verbunden. Für das ab 1725 zum Japanischen Palais umgestaltete Holländische Palais in Dresden plante der Gründer der Meissener Porzellanmanufaktur eine einzigartige Menagerie aus Porzellan. Eine Bestellliste aus dem Jahr 1733 verzeichnet mehrere hundert Tiere und Vögel verschiedener Arten, die den Reichtum der Natur und die Leistungsfähigkeit der ersten Porzellanmanufaktur Europas veranschaulichen sollten. Auch dieser Pfau war für das Ensemble vorgesehen.
Die Herstellung einer Großplastik wie dieser stellt bis heute höchste Anforderungen an die Manufakturisten. Der Pfau besteht aus nahezu 40 einzeln modellierten Teilen, die von erfahrenen Bossierern mit größter Präzision zusammengesetzt werden. Aufgrund der Größe und Komplexität arbeiten stets zwei Spezialisten gleichzeitig, um Körper, Kopf und Federkleid exakt aufeinander abzustimmen. Während des mehrwöchigen Arbeitsprozesses muss das Porzellan sorgfältig feucht gehalten werden, um Verformungen oder Risse zu vermeiden. Nach einer weiteren Trocknungsphase wird die Figur bei Temperaturen von bis zu 1.400 °C gebrannt.
Jede Großplastik ist ein eindrucksvolles Zeugnis der Kunstfertigkeit und des handwerklichen Könnens der Meissener Porzellanmanufaktur. Bis heute hat sie nichts von ihrer Faszination verloren.
produktdetails
Art-Nr.:
000080-76M04-1
Designer / Künstler:
Johann Joachim Kaendler
Entstehungsjahr:
1734
Materialien:
Porzellan
Höhe:
110 cm
Breite:
93 cm
Tiefe:
42 cm
Gewicht:
95000 g
Pflegehinweise
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Porzellan - Handmade In Germany
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Limitierte Stückzahl
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